Donnerstag, 24. Januar 2013

Besser finden und gefunden werden mit Google+

Welcher Quelle würden Sie mehr vertrauen, wenn Sie etwas für 100, 1000 oder 10000 EUR kaufen würden? Einer Werbeanzeige in der Zeitung? Werbung im Fachmagazin? Einem Suchmaschinenergebnis, oder der Empfehlung von jemanden, den Sie kennen oder dem Sie vertrauen? 

Wenn ich das in meinen Workshops frage, ist meist letztees die Antwort, vor allem wenn die Dinge teurer sind. 
Ließe sich nun diese "Empfehlungen von Vertrauenspersonen" so online realisieren,. dass nicht alle bei Amazon, Qype, Foursquare und an x anderen Stellen ihre Kundenrezensionen hinterlassen müssten, sondern dass solche Empfehlungen beiläufig bei der Kommunikation festgehalten werden? 
Ja das geht. Google hat dafür seine Plattform Google+ entwickelt. 

Bisher nutzt Google Weblinks für die Seitensortierung in der Suche. 
Grob gesagt: Je mehr Webseiten auf eine Seite verlinken, desto weiter oben taucht diese Seite bei einer Stichwortsuche auf. Es ist massiv komplexer, aber: Es beruht im Wesentlichen auf Weblinks. 

In Zukunft - und jetzt schon in den USA - wird Google zusätzlich die Empfehlung Üer die "Google+"-Funktion "+1" nutzen, um Kontakten die Empfehlungen von deren Kontakten in die Suchergebnisse einzublenden. 

Das bedeutet: Sie finden, wenn Sie in G+ eingeloggt sind und die entsprechende personalisierte Suche verwenden (sie ist abschaltbar), eher die Seiten, die Ihre Kontakte bei G+ oder durch den "+1"-Knopf empfohlen haben. 

Als Beispiel: 
Wenn Ihre Kontakte bei Google+ über Ihre Seiten sprechen, werden deren Kontakte Ihre Seiten bei passenden Suchworten eher finden als die anderer Anbieter. 

Dass Sie von den Kontakten Ihrer Kontakte vermehrt gefunden werden, wenn Ihre Kontakte bei G+ über Sie reden, funktioniert natürlich auch umgekehrt: 

Mit dem "geplussten Google" findet man Seitenempfehlungen von den Leuten, denen man bei Google+ folgt. 

Die Hypothese ist, dass die eher für mich relevante Seiten geplusst haben. 

Also: der Gartengestalter findet Seiten, über die Gartengestalter bisher geredet haben, der Banker die Seiten, über die Banker reden. Googeln beide 'Bank' findet der eine (eher) eine Gartenbank, der andere eine Kreditbank. 

Natürlich ist diese Personalisierung auch abschaltbar. 

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